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Geschichte - Vereinsgründung

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1987 war ein entscheidendes Jahr. Um die ewigen Querelen mit dem Hauptverein, der Turngemeinde Langendiebach, zu beenden, wurde der Entschluss gefasst sich selbstständig zu machen. Am 2. Dezember 1987 erschienen 54 Personen zur Gründungsversammlung und es wurde beschlossen zum 1. Januar 1988 den Ringer-Club 1988 Erlensee zu gründen. Der neue Verein hatte am Gründungstag schon 101 Mitglieder, als 100. Mitglied konnte Robert Lindner aufgenommen werden. Als Gründungsmitglieder wurden die Sportsfreunde Wolfgang Harder (1. Vorsitzender), Ulrich Rauter (2. Vorsitzender), Peter Kürschner (Kassierer), Ute Wegehaupt (Schriftführerin) und Hans Weber (Sportwart) vor Gericht eingetragen.

Inzwischen hatte Hans Weber die Trainingsleitung übernommen und konnte auf Anhieb in der Landesliga einen sicheren 5. Platz erreichen. Zum Jahresende 1989 ernannte man Emil Diehl und Erich Wörner zu Ehrenmitgliedern. Erfolgreich verlief die Saison 1990. Paul Birli, seit Jahresanfang Cheftrainer, wurde mit der ersten Mannschaft 4. und mit der zweiten Mannschaft Meister in der Bezirksliga Frankfurt.

Am 23.06.1990 musste man den allzu frühen Tod des Gründungsmitgliedes Erich Wörner betrauern der im Alter von 58 Jahren an einer schweren Krankheit verstarb. Dank Zuschüssen des Landes Hessen, des Landessportbunds und der Gemeinde Erlensee konnte 1991 eine 12x12 m Matte zum stolzen Preis von 23.000,- DM angeschafft werden.

In den Verbandsrunden 1991 und 1992 belegte die erste Mannschaft in der Landesliga die Plätze sechs und vier. Die zweite Mannschaft errang in den gleichen Jahren Rang sieben und acht. Bei den Bezirksmeisterschaften 1992 konnte der RC Erlensee alle Vereinswertungen gewinnen, von der E-Jugend bis zu den Senioren - ein einmaliger Erfolg. Karlheinz Helbing, mehrmaliger Deutscher Meister, leitete ab September 1992 das Seniorentraining.

1993 beendete Gerhard Born seine Tätigkeiten im Jugendbereich. Er bekleidete von 1989 bis 1993 erfolgreich das Amt des Jugendleiters sowie von 1992 bis 1993 auch das des  Jugendtrainers. Den Jugendbereich leiteten nach der Ära Born A. Albert, C. Eck und Kemal Deger. Die Mannschaft, inzwischen in die Hessenliga aufgerückt, erreichte 1993 Platz sieben. Einen großartigen Erfolg erreichte der C-Jugendliche Alexander Schäfer: Er trat nicht nur in die Fußstapfen seines Vaters Horst, sondern er übertraf ihn noch, indem er Deutscher Meister bei den Klassikern wurde. Bei der Bezirks-Mannschaftswertung, in der alle Bezirksturniere gewertet wurden, nahm man den zweiten Rang ein.

Die Mitgliederzahl stieg im fünften Jahr nach der Trennung von der TGL auf 176 an. Im Dezember 1993 mussten wir unser treues Ehrenmitglied Emil Diehl, der im Alter von 71 Jahren verstarb, zu Grabe tragen.

Nachdem Karlheinz Helbing als Trainer in die Bundesliga wechselte, nahm bei den Klassikern 1994 Ulrich Rauter wieder das Heft in die Hand, das Freistiltraining wurde von Kemal Deger als Kämpfertrainer geleitet. Sie errangen mit der Mannschaft den fünften Platz in der Hessenliga, obwohl die Mannschaft durch Weggang und Laufbahnbeendigung stark verjüngt wurde. Alexander Schäfer erkämpfte sich bei der deutschen C-Jugend-Meisterschaft die Bronzemedaillie. Die Jugendleitung lag weiterhin in den Händen von A. Albert und die Trainingsleitung der Jugendliche hatten Carsten Eck und Kemal Deger.

Am 19. / 20. Februar 1994 richteten wir die hessischen Meisterschaften der A- und B- Jugend im griech.-röm. und der Junioren im Freistil aus. Zwischenzeitlich hatte sich Kemal Deger so gut in sein Traineramt eingearbeitet, dass er ab Januar 1995 allein verantwortlich die Trainingsleitung übernahm. Ein achter Platz 1995 und eine Verbesserung Platz sieben in der Hessenliga 1996 sprangen dabei heraus. Nachdem immer wieder die Nachfrage nach besserer Information bestand, wurde eine alle vier Monate erscheinende Vereinszeitung ins Leben gerufen. Die Aktiven fuhren 1996 nach Bernau / Schwarzwald ins Trainingslager. 1997 rückte man nochmal einen Platz weiter auf Rang sechs der Hessenliga vor.

Wolfgang Harder und Peter Kürschner sind beide seit 1974 ununterbrochen im Vorstand tätig. Harder als 1. Vorsitzender und Kürschner in wechselnden Ämtern. Die Trainingsleitung übernahm am Jahresanfang 1998 Sabri Gülap, vertreten wird er von Mathias Börner. Das nationale Jugend-Turnier, mit Teilnehmern aus ganz Deutschland, wurde bis 1997 insgesamt 14 mal durchgeführt. 1998 fand das Erich-Wörner-Gedächtnisturnier, zu Ehren unseres Gründers und erfolgreichsten Ringers, zum achten mal statt. Als Kampfrichter waren Anton Albert und Hassan Karaali für uns im Einsatz, während Peter Kürschner neben seiner Vorstandstätigkeit noch als Listenführer auf Turnieren eingesetzt wird.