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Der RC Erlensee hat den Sportbetrieb wieder aufgenommen.

Achtung! Sportstätte und Trainingszeiten haben sich vorerst geändert.

Geschichte - 50 Jahre Ringen

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1999 bestehen die Ringer 50 Jahre. Das Jubiläumsjahr fängt gut an, denn Matthias Börner erkämpft auf der hessischen Meisterschaft die Bronzemedaille und bei der A-Jugend wurde in der Klasse bis 49 kg Bilal Civcioglu vor Cafer Bilgin Hessenmeister. Ulrich Rauter übernahm im Training wieder das Zepter. Zur akademischen Feier kamen 170 Gäste. Der Abend war ein toller Erfolg. Ein Desaster im Jubiläumsjahr war aber die Verbandsrunde. Durch Wehrdienst, Urlaub und Unzuverlässigkeit einzelner Kämpfer wurden Kämpfe schon an der Waage verloren und der Abstieg war unvermeidlich. Der Trainer gab daraufhin sein Amt aus Enttäuschung schon nach einem knappen Jahr wieder ab.

Cafer Bilgin begann das Jahr 2000 so erfolgreich wie das Vorjahr. Er holte sich die Hessenmeisterschaft in beiden Stilarten. Bilal Civcioglu errang sich den Titel im freien Stil und bei den Klassikern wurde er Vizemeister. Peter Kürschner stellte sich nach 28 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr für den Vorstand zur Wahl. Wolfgang Harder bedankte sich bei ihm für die jahrelange zuverlässige Arbeit. "Peter Kürschner ist ein Musterbeispiel an Einsatzfreude und Zuverlässigkeit und er wird uns sicher auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite stehen", so Wolfgang Harder in seiner Dankesrede.

Überraschend verstarb im April der erfolgreichste Ringer des Vereins, Heinrich Dietz. Er war mehrfacher Medaillengewinner bei deutschen Meisterschaften und bestritt 451 Mannschaftskämpfe für den Verein. "Heiner" bestach nicht nur auf der Matte durch seine außergewöhnliche Leistung, er war auch eine ausgesprochene Stimmungskanone. Wo er war wurde gesungen und gelacht und es blieb kein Auge trocken.

In der Verbandsrunde 2000 belegte der Verein einen überraschenden 2. Platz. Nachdem mit Sabri Gülap, Matthias Börner und Rene Berndt drei erfahrene Ringer die Mannschaft verlassen hatten, konnte damit niemand rechnen. Die jungen Ringer hatten sich aber so gesteigert, dass einige sich zu Punktgaranten entwickelt hatten. Mitentscheidend für diese Überraschung war aber auch, dass Kemal und Kenan Deger komplett zur Verfügung standen.

Auch 2001 waren Cafer Bilgin und Bilal Civcioglu die erfolgreichsten Ringer auf der Hessenmeisterschaft. Cafer holte bei den Junioren in beiden Stilarten den Titel. Bilal wurde in der 54 kg-Kategorie Vizemeister. Als Aufsteiger errang die Mannschaft in der Hessenliga den 7. Platz. Es hätte mehr sein können, denn in der Rückrunde wurden durch die Verletzung von Bilal Civcioglu einige Kämpfe knapp verloren.

Überschattet wurde das Jahr aber von drei Todesfällen. Unser Ehrenmitglied Willi Thomas verstarb im Alter von 67 Jahren und die Bereitschaftsführerin des DRK Erlensee, Lieselotte Simon, die über viele Jahre bei Turnieren und Meisterschaften im Einsatz war, verstarb im Alter von 71 Jahren. Willi Mendel, ein Mann der immer für den Verein da war, wenn man ihn brauchte, ging schon mit 54 Jahren von uns.

Auch das Jahr 2002 wurde von einem Todesfall überschattet. Bärbel Anton, die sich stark bei den internationalen Begegnungen engagiert hatte, verstarb nach schwerer Krankheit mit 49 Jahren. Cafer Bilgin blieb auch 2002 in der Erfolgsspur. Bei den hessischen Meisterschaften der Männer wurde er Vizemeister. Da einige Ringer ein erschreckend schwaches Engagement zeigten, mussten wir die Hessenliga erneut verlassen. Dass die Kämpfe teilweise nicht schon an der Waage verloren gingen verdankten wir Carsten Eck, denn er stellte sich in allen Kämpfen vorbildlich zum Kampf.

2003 hatte Toni Albert von Kemal Deger die Trainingsleitung übernommen. Bei den hessischen Meisterschaften in Fulda wurde Cafer Bilgin im klassischen Stil Titelträger. Bei der E-Jugend gelang das Enes Malik sogar in beiden Stilarten. Sehr erfolgreich verlief die Verbandsrunde. Die Mannschaft belegte den 2. Platz und stieg erneut in die Hessenliga auf. Dieser Erfolg war ein Mannschaftserfolg. Mit nur 13 beantragten Lizenzen gelang das Kunststück Vizemeisterschaft. Es konnte nahezu bei allen Kämpfe in der gleichen Besetzung angetreten werden. Den Trainern Anton Albert und Ralf Hofmann-Dankert gelang es sehr gut die Mannschaft zu motivieren und auf die Kämpfe vorzubereiten.